Start der „Planungsphase 0“ des Bildungscampus Gallus

Am Freitag, 10.11.17 eröffnete die die Schuldezernentin der Stadt Frankfurt, Frau Weber, an unserer Schule die Auftaktveranstaltung für die „Planungsphase 0“ der Bildungslandschaft Gallus. Organisiert und begleitet wird diese Phase vom Büro Luchterhandt, Stadtplaner aus Hamburg. Dabei sollen Wünsche und Ideen von allen Beteiligten gesammelt und zusammengestellt werden, d. h. von der Neuen Gymnasialen Oberstufe, der Paul-Hindemith-Schule, der Stadtteilbibliothek, dem Jugendhaus, den Kitas und der gesamten Nachbarschaft. Wir freuen uns darauf!
Bildungscampus Gallus
Loombänder

Bildungscampus Gallus – Abschlussveranstaltung am 19.Juni 2018

Das Planungsbüro Luchterhandt führte durch die Abschlussveranstaltung und stellte in einer Plakat-Ausstellung Ergebnisse des neuen Campus vor. Vorstellungen, Wünsche und Ideen aller am Prozess beteiligten Akteure wurden zusammengefasst. Frankfurts Bildungsdezernentin, Fr. Sylvia Weber, bedankte sich sowohl beim Planungsbüro als auch bei den Bildungsakteuren für das kreative und planerische Engagement in der so genannten Planungsphase Null.  Bis die ersten Bagger anrollen, könne es laut Aussagen der Stadt Frankfurt jedoch noch etwa 8 Jahre dauern. Lehrkräfte der Paul- Hindemith-Schule gaben bei der Veranstaltung zu bedenken, dass eine geplante 6-Zügigkeit der Schule zu einer Verdichtung auf dem neuen Schulgelände führt. Es gibt die Sorge, dass bei etwa 2000 Menschen (zwei Schulen, Kindergärten, Hort, Jugendhaus, Stadtteilbibliothek und weitere Bildungseinrichtungen) auf dem Campus zu wenige Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen eingeplant sind und somit neues Konfliktpotenzial auf dem Campus im Gallus gedeiht. In den letzten Jahren hat die Paul-Hindemith-Schule ihr pädagogisches Konzept mit einer 4-Zügigkeit erfolgreich umsetzen können. Dies bekräftigen am Ende der Veranstaltung Lehrerinnen und Lehrer der PHS in der Diskussionsrunde, zu der alle Akteure aufgerufen waren, über Vor- und Nachteile sowie bedenkenswerter Aspekte des Campus zu diskutieren. In dieser Runde sprachen sich weitere Bildungsakteure für einen einzusetzenden Campus-Manager aus, um beispielsweise die Nutzung der Sporthallen zu koordinieren. Eine Lehrerin der PHS warb dafür, den Aspekt des Schallschutzes bei hoher Schülerzahl sowie ökologische Aspekte bei der Neugestaltung des Campus miteinzubeziehen.

Campus der Funktionen am 26.2.2018

Unter der Fragestellung, welche Bildungsangebote, Gebäude und welche Räume auf dem Bildungscampus entstehen sollen, fand an der PHS der "Campus der Funktionen" statt, zu dem das "Stadtplanungsbüro Luchterhandt" eingeladen hatte. Alle Akteure des zukünftigen Bildungscampus, so auch Vertreter unserer Schule, taten sich im Lichthof 1 in Gruppen zusammen, um darüber auszutauschen, welche jeweiligen Nutzungsziele und -wünsche seitens der Akteure verfolgt werden. Dabei ging es auch um die Frage, welche Räume gemeinsam genutzt werden können und wo Grenzen einer gemeinsamen Nutzungsmöglichkeit bestehen. Gegen Ende der Veranstaltung präsentierte das "Stadtplanungsbüro Luchterhandt" in Form von Plakaten erste Ideen, wie die einzelnen Gebäude der Einrichtungen auf dem Campus angeordnet sein können. Im Anschluss daran wurden die Akteure aufgefordert, Bewertungen zu diesen Gebäudeanordnungen und ihren Funktionen abzugeben. An dieser Stelle wurde auch gefragt, welche Gebäude das Herzstück des Bildungscampus sein sollen.

Campus der Ideen am 9.12.2017

„Heute stehen wir am Anfang und es geht darum, den Blick zu weiten. Wir wollen heute miteinander den Bildungscampus Gallus entwerfen“, so der Leiter des „Projektbüros Luchterhandt“. Das Projektbüro lud an der Paul-Hindemith-Schule die beteiligten Institutionen, Schüler sowie Anwohner ein, um Ideen für den zukünftigen Bildungscampus Gallus auszutauschen. Und dies geschah sehr abwechslungsreich und handlungsorientiert: Nachdem zu Beginn ein Stadtteilspaziergang stattgefunden hatte, wurden an vier verschiedenen „Werktischen“ Visionen und konkrete Wünsche für den Bildungscampus formuliert. So entstanden Wegbeschreibungen hin zum Campus und Wünsche, dass der Campus vielfältig, hell, begrünt, offen und die Architektur klimafreundlichen Standards gerecht werden soll. Der Campus soll zudem dem individuellen Lernen Rechnung tragen und im Stadtteil ein Ort der Begegnung sein. Die Ergebnisse wurden am Ende der Workshops präsentiert. Wir bedanken uns beim „Projektbüro Luchterhandt“ für diesen Ideenaustausch, der auf interessante und amüsante Art und Weise zustande kam, wie einige Bilder der Veranstaltung veranschaulichen.