Aktionstag gegen Kürzungen im Bildungssektor am 20.Mai 2016 Wir fordern die Rücknahme aller Kürzungen im Bildungsbereich und eine angemessene Ausstattung aller Schulen. Für gute Bildung braucht es ausreichend Mittel – in jeder Schulform. Deswegen hat sich auch die Paul-Hindemith-Schule am hessenweiten Protesttag am 20. Mai 2016 beteiligt. Der Aktionstag wurde unterstützt durch den Landeselternverband, die Landesschülervertretung, den Philologen-Verband und die GEW. Die Klasse 6b nahm um 10.05h am hessenweiten Protest teil und ließ unter Anwesenheit von Eltern, LehrerInnen und Personal 100 Luftballons steigen. Der Kultusminister hat vor einigen Wochen aufgrund zahlreicher Proteste von Eltern und LehrerInnen einen Teil der angekündigten Kürzungen von Lehrerstellen zurückgenommen. Nach der anfänglichen Freude darüber setzt die Ernüchterung ein: 160 Lehrerstellen in der gymnasialen Oberstufe und 140 Lehrerstellen in den Grundschulen wurden bereits gestrichen und bleiben es auch! Das bedeutet: Die Qualität von Förderkursen wird erheblich eingeschränkt. An Grundschulen werden AGs gestrichen, für die Oberstufe stehen an einigen Schulen für Kurse, die 3-stündig angeboten werden müssen, nur noch 2 Stunden zur Verfügung. Grund- und Leistungskurse werden zusammengelegt oder gestrichen und die Schüleranzahl pro Kurs erhöht. Auch die Intensivklassen sind durch massive Kürzungen betroffen. Es ist eine Täuschung, von einer 104-prozentigen Unterrichtversorgung zu sprechen, wenn an anderer Stelle die Mittel gekürzt werden. Wenn Schulen zusätzlich Aufgaben bewältigen müssen, brauchen sie mehr Gelder. Daher müssen wir auch bei einer Umverteilung der Mittel, bei der die unterschiedlichen Schulformen gegeneinander ausgespielt werden, von Kürzungen sprechen. Für zusätzliche Aufgaben brauchen die Schulen zusätzliche Mittel! Eine Umverteilung zu Lasten einzelner Schulformen lehnen wir entschieden ab.
Aktionstag
Loombänder